Um Biomasse effektiver zu nutzen, schlägt der Sachverständigenrat vor, die Erzeugung von Wärme und Strom besser zu fördern und der Treibstoffvariante keinen Vorrang einzuräumen. Bei den flüssigen Bioenergieträgern
würde das auf eine verstärkte Förderung von Pflanzenöl BHKW hinauslaufen. Als Treibstoff eingesetzt wird nur 1/3 der Energie genutzt, die beim Verbrennungsprozess erzeugte Wärme wird an die Umwelt abgegeben.
Diese Tatsache ist nun hinlänglich bekannt und betrifft natürlich ebenso die Energieträger Diesel und Benzin. Die Problematik ist bekannt von der zentralen Stromproduktion her: 1/3 Strom und 2/3 ungenutzte Abwärme. Ähnlich liegen die Probleme bei Biogasanlagen, da bei der Vor-Ort-Verstromung am Standort i.d.R. die Wärme kaum genutzt werden kann.
Sicherlich sind diese Überlegungen hinsichtlich der effizienten Nutzung sinnvoll und richtig - die Frage, welche Treibstoffe für die Mobilität -jenseits der Erdölprodukte- zur Verfügung stehen, bleibt unbeantwortet.
Das Mobilitätsproblem ist der Verbrennungsmotor - Alternativen können nur in einer radikalen Änderung unseres Mobilitätsverhalten gesehen werden (was allerdings wenig realistisch ist) bzw. im Bereich der elektrischen Mobilität gefunden werden. Aber wo sind die Elektro- bzw. Hybrid-Fahrzeuge?









